"Die einseitige Orientierung auf die Steigerung der Abiturquote, wie dies in einigen Bundesländern seit Jahren betrieben wird, zeigt nun erste gravierende negative Folgen. Die Vernachlässigung der differenzierten Bildungsgänge in den vergangenen zehn Jahren und undurchdachte Vereinheitlichungstendenzen führten vorhersehbar zu einem Profil- und Qualitätsverlust der Schularten im gesamten Sekundarbereich, auch und gerade beim Gymnasium. Es ist an der Zeit, die Talente unserer Kinder so zu fördern, dass diese erfolgreich ihr Leben und ihre berufliche Zukunft gestalten können", kommentierte der Bundesvorsitzende des Verbandes Deutscher Realschullehrer, Jürgen Böhm, die Aussage der Bundesbildungsministerin, dass Abiturienten eine Lehre machen sollten.
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28.04.2014
Pressemeldung
Verband Reale Bildung