Hauptschule

Unter CDU-Regierung sanken qualifizierte Abschlüsse unter 73 Prozent

"Die CDU flüchtet sich in der Debatte um zukunftsfähige Schulstrukturen in Sachsen-Anhalt immer mehr in den Bereich der Mythen und Legenden", erklärte der Landesvorsitzende der GEW Sachsen-Anhalt zu den heute in der "Magdeburger Volksstimme" erschienenen Äußerungen des Landeswirtschaftsministers Haseloff. "Dabei dichtet er den von SPD und LINKEN vorgeschlagenen Schulkonzepten genau die Probleme an, mit denen die CDU bei der Umsetzung der selbst geschaffenen gegliederten Schulstrukturen konfrontiert ist". mehr

24.11.2009 Pressemeldung GEW Sachsen-Anhalt

Etwa 1000 Lehrkräfte von Hauptschulschließungen betroffen

Die Zahl der Hauptschulen, die in NRW vor der Schließung stehen, erhöht sich stetig. Im Schuljahr 2005/06 wies die Schulstatistik NRW noch 703 Hauptschulen aus, im Schuljahr 2009/10 sind es noch 671. Von diesen 671 Schulen verfügen nicht mehr alle über 5. Jahrgänge. Landesweit sind nach VBE Recherchen zurzeit mehr als 40 Hauptschulen auslaufend, bei weiteren wird überprüft, ob sie auslaufen werden. Bereits jetzt sind etwa 1000 Lehrkräfte von dieser anhaltenden Entwicklung betroffen und fragen nach ihren Perspektiven. mehr

23.11.2009 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

10 Jahre Produktionsschule Altona: Ein Erfolgsmodell

Die Produktionsschule Altona feiert heute ihr zehnjähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür und einem Festakt. Seit ihrem Bestehen haben die Schule 540 Jugendliche besucht, die nach der neunten Klasse keinen Hauptschulabschluss hatten. Sechzig Prozent konnten ihn dort nach ein bis zwei Jahren nachholen. Das Erfolgsrezept der Produktionsschule: Die Jugendlichen produzieren wettbewerbsfähige Waren und Dienstleistungen und parallel dazu erlernen sie im Unterricht die nötigen fachlichen Kenntnisse. Nach dem Altonaer Vorbild sollen in der laufenden Legislaturperiode weitere Produktionsschulen mit rund 500 Plätzen eingerichtet werden. Seit dem 1. September 2009 sind vier davon in Betrieb. mehr

20.11.2009 Pressemeldung Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (BSFB)

Profilpapier Realschule: Landesregierung doppelzüngig

"Das Konzept, das in dem Profilpapier Realschule mit dem Untertitel "Chancen für viele" zu finden ist, belegt die Doppelzüngigkeit der Landesregierung in Bezug auf die Hauptschule. Die Landesregierung erklärt einerseits, sie wolle die Hauptschule stärken und ihr ein eigenes Profil geben, andererseits schreibt sie in dem neuen Profilpapier der Realschule alle Elemente zu, die bisher den Bildungsgang Hauptschule ausmachten", erklärt dazu der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann." mehr

19.11.2009 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle schaltet Homepage www.mittelschule.bayern.de frei

Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle hat eine Homepage zur Bayerischen Mittelschule freigeschaltet. "Detaillierte und verlässliche Informationen sind die Grundlage für jede sachgerechte Diskussion zur Weiterentwicklung der bayerischen Hauptschule. Schüler, Eltern, Lehrkräfte sowie andere Interessierte erhalten auf den neuen Internetseiten fundierte Sachinformationen zur Mittelschule", betonte der Minister. mehr

18.11.2009 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

"Soziale Ungleichheit im Bildungswesen hat eine lange Tradition in Deutschland"

(redaktion/pm) Eine stärkere Verzahnung zwischen Bildungsbereich, Medienpädagogik und Familien- bzw. Schulpolitik könnte dazu beitragen, die soziale Ungleichheit in der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen, die ihr Mediennutzungsverhalten und ihr Medienhandeln wesentlich beeinflusst, ein Stück weit aufzubrechen. Darüber war man sich bei der 5. Interdisziplinären Fachtagung zum Thema "Medien. Bildung. Soziale Ungleichheit" einig. Doch die Diskussion, zu der das JFF – Institut für Medienpädagogik und die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) am 13. November nach München eingeladen hatten, zeigte auch, dass Ansätze zu einer solchen Verzahnung bisher kaum existieren. mehr

18.11.2009 Artikel

Junge GEW Baden-Württemberg und Jusos Baden-Württemberg: "Neue Werkrealschule = Neue bildungspolitische Sackgasse"

Die Jusos Baden-Württemberg und die Junge Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg sind sich einig: eine Reform der Hauptschule und die damit verbundene Neudefinierung der Werkrealschule ist lediglich eine Mehrbelastung der Schüler und Lehrer, beinhaltet keine zusätzliche Förderung und baut stabile schulische Beziehungen ab, die gerade HauptschülerInnen brauchen. mehr

17.11.2009 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Neue Kultur der bildungspolitischen Diskussion vor Ort praktiziert

Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle hat das Dialogforum im Landkreis Miesbach besucht, um aus erster Hand die Gespräche zur Weiterentwicklung der Hauptschulstruktur und der Schullandschaft zu verfolgen. "Eine neue Kultur des Dialogs, des Gesprächs auf Augenhöhe in Bildungsfragen mit allen Beteiligten ist mir ein Kernanliegen", so Minister Spaenle. mehr

16.11.2009 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Kultusstaatssekretär Huber führt 76 SCHULEWIRTSCHAFT-Experten in ihr Amt ein

"Sie sind die Netzwerkprofis für junge Menschen auf ihrem Weg in Ausbildungsbetriebe in ihrem Bezirk", betonte Kultusstaatssekretär Dr. Marcel Huber anlässlich der Abschlussveranstaltung "Qualifizierungsprogramm SchuleWirtschafts-Experte". mehr

16.11.2009 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

VBE: Musik spielt an vielen Schulen nicht einmal die zwei­te Geige

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg versteht den jetzt von den Musikhochschulen deutlich artikulierten Unmut über die meist nicht nur gefühlte Unterbewertung des Faches Musik an Grund- und Hauptschulen und möchte der Musik im Unterricht ebenfalls eine höhere Bedeutung zukommen lassen. Der VBE will diese Aufwertung jedoch auch auf Kunst und Sport ausgedehnt wissen, da im Schlagschatten internationa­ler Vergleichsstudien diese nicht so "verkopften" Fächer gern als zweitran­gig eingestuft und daher deutlich aus dem Fokus des allgemeinen Interesses gerückt werden. mehr

15.11.2009 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg