Lesekompetenz

Kultusstaatssekretär Wacker eröffnet Literatur-Lese-Fest: "Frederick Tag ist ein wichtiges Element der Leseförderung in Baden-Württemberg"

Der Vorsitzende des Landesverbandes Baden-Württemberg im Deutschen Biblio-theksverband, Kultusstaatssekretär Georg Wacker MdL, hat Kinder und Erwachsene zur Teilnahme am "Frederick Tag 2009" aufgerufen. Wer liest, entwickelt seinen eigenen, selbstständigen Kopf", sagte der Kultusstaatssekretär bei der Eröffnungsver-anstaltung des am heutigen Montag (12. Oktober) beginnenden Literatur-Lese-Festes. "Diese vorbildliche Aktion fördert die Schlüsselkompetenz Lesen in besonderer Weise", betonte der Kultusstaatssekretär. Namensgeberin der Lese-Aktionswochen ist die Maus Frederick aus dem gleichnamigen Bilderbuch des Kinderbuchautors Leo Lionni. mehr

12.10.2009 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Ursula von der Leyen: "Wer viel liest, kann viel gewinnen"

Kinder, die gerne lesen, haben Erfolg in der Schule. Das belegt die Studie "Lesesozialisation von Kindern in der Familie" der Stiftung Lesen, die im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erstellt wurde. Die Untersuchung zeigt aber auch deutlich: "Lesefreude" ist nur bei wenigen Eltern ein Erziehungsziel. "Der Unterricht fällt leicht", sagen überdurchschnittlich viele Kinder aus ganz verschiedenen Elternhäusern, die nur eines gemeinsam haben: Sie lesen gerne. Dabei zeigen sich die lesebegeisterten Kinder aus sozial benachteiligten Elternhäusern sogar deutlich selbstbewusster als ihre wohlhabenderen Mitschüler: 45 Prozent von ihnen betonen, dass der Unterricht kein Problem sei. mehr

07.10.2009 Pressemeldung Stiftung Lesen

Andreas Steinhöfel ist Lesekünstler des Jahres 2009

Andreas Steinhöfel ist der Schriftsteller, der Kindern und Jugendlichen am besten vorlesen kann. Die AG Leseförderung des Sortimenter-Ausschusses im Börsenverein des Deutschen Buchhandels hat ihn aus zahlreichen Vorschlägen von Buchhändlern zum "Lesekünstler des Jahres 2009" gekürt. Der Preis wird am 15. Oktober auf der Frankfurter Buchmesse verliehen, Medienpartner der Aktion ist das Börsenblatt. mehr

06.10.2009 Pressemeldung Börsenverein des Deutschen Buchhandels

144 Euro für Romane, Sach-, Kinder- und Lehrbücher

Die privaten Haushalte in Deutschland haben im Jahr 2007 durchschnittlich 144 Euro für Bücher ausgegeben. Das entspricht rund 5% der 2748 Euro, die jährlich im Schnitt für Freizeit, Unterhaltung und Kultur aufgewendet werden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zur vom 14. bis 18. Oktober stattfindenden Frankfurter Buchmesse weiter aus den aktuell ausgewerteten Laufenden Wirtschaftsrechnungen mitteilt, kauften im Jahr 2007 fast zwei Drittel (64%) der privaten Haushalte Bücher, zum Beispiel Romane, Sach-, Kinder- und Lehrbücher. mehr

06.10.2009 Pressemeldung Statistisches Bundesamt (DESTATIS)

Gelebte Demokratie: VHS-Wahlaktion half Analphabeten

Etliche funktionale Analphabeten haben die Unterstützung der Volkshochschulen und des Deutschen Volkshochschul-Verbandes (DVV) genutzt: Sie informierten sich vor Ort und im Internet über Möglichkeiten, per Briefwahl oder direkt im Wahllokal ihre Stimme abzugeben. mehr

25.09.2009 Pressemeldung Deutscher Volkshochschul-Verband e.V. (DVV)

UNICEF fordert frühe Förderung - "Lesestart" der Stiftung Lesen ist eine Lösung

Laut der aktuellen UNICEF-Analyse zur Qualität von Kindergärten und Tagestätten muss die frühe Förderung in den Blickpunkt der Kinderbetreuung rücken. Diese kommt besonders Kindern armer Eltern und Einwandererfamilien zugute, die Betreuungsangebote oft nicht wahrnehmen. mehr

12.12.2008 Pressemeldung Stiftung Lesen

IGLU-Ergebnisse von 2006: Leseförderung zeigt nur langsam Wirkung

Bei der Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung (IGLU) wurden im Jahr 2006 auch Schülerinnen und Schüler der vierten Jahrgänge aus 26 Bremer Grundschulen in Lesen und Textverständnis getestet. Die Schülerinnen und Schüler mussten Informationen im Text erkennen, wiedergeben, Schlussfolgerungen ziehen und diese bewerten. Deutschland liegt im internationalen Vergleich mit dem 11. Platz zwar im oberen Drittel der 45 teilnehmenden Staaten, Bremen hat aber im Vergleich der Bundesländer untereinander noch immer den letzten Platz inne. Das hat sich seit der ersten Lesestudie 2001 nicht geändert. mehr

09.12.2008 Pressemeldung Bremen Senatorin für Wissenschaft und Häfen

Ahnen: Bei IGLU-E erneut sehr gute Werte für Schulen im Land

Wenige Wochen nach dem Ländervergleich PISA-E zeichnet auch die nationale Ergänzungsstudie zur Internationalen Grundschuluntersuchung in der Lesekompetenz (IGLU-E) ein erfreuliches Bild für die rheinland-pfälzischen Grundschulen. Die untersuchten 1.300 Viertklässlerinnen und Viertklässler erreichten im Schnitt 554 Punkte und liegen damit über dem Wert für Deutschland (548 Punkte), über dem OECD-Mittelwert (537 Punkte) sowie über dem EU-Vergleichswert (534 Punkte). mehr

09.12.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Philologen-Verband: IGLU 06 – Gutes Mittelmaß mit Perspektive für NRW!

"Insgesamt zufriedenstellend" – wertet der nordrhein-westfälische Philologen-Verband die IGLU-Ergebnisse für Nordrhein-Westfalen. Wie bereits in der Vorgänger-Studie aus dem Jahr 2001 liegt Deutschland international wiederum im OECD-Durchschnitt, wobei NRW bei der Leseleistung sogar leicht über dem OECD-Schnitt rangiert. mehr

09.12.2008 Pressemeldung Philologenverband NRW (PhV NRW)

Deutscher Philologenverband zu den Ergebnissen von IGLU und TIMSS: Mehr Gelassenheit statt Aufgeregtheit im Umgang mit Schulleistungsvergleichen!

Als Erfolg für die in Deutschland begonnenen bundesweiten Maßnahmen zur Frühförderung und für die im Grundschulbereich eingeführten Bildungsstandards hat der Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, das nochmals verbesserte Abschneiden deutscher Grundschüler bei den internationalen Studien TIMSS und IGLU bezeichnet. Damit gehöre Deutschland im Grundschulbereich wie schon zuvor bei PISA zu der kleineren Gruppe von Ländern, die sich im Vergleich zu den Vorstudien relativ und in absoluten Punktzahlen verbessern konnten. Ebenso wie die 15-Jährigen bei PISA 2006 (Naturwissenschaften) haben sich die deutschen Grundschüler im besseren Leistungsviertel platzieren können. mehr

09.12.2008 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)