Referendariat

GEW: "Für eine gleichwertige Ausbildung aller Lehrerinnen und Lehrer!"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die heute von der Kultusministerkonferenz (KMK) verabschiedeten inhaltlichen Standards für die Lehrerbildung im Grundsatz begrüßt, aber auf Schwachstellen hingewiesen. "Es ist zwar erfreulich, dass nun endlich für alle drei Säulen des Lehramtsstudiums - Bildungswissenschaft, Fachwissenschaften und Fachdidaktiken - länderübergreifende Standards vorliegen. Leider werden die KMK-Standards den aktuellen Anforderungen des Arbeitsplatzes Schule noch nicht vollständig gerecht und müssen weiterentwickelt werden", sagte das für Hochschule und Lehrerbildung verantwortliche GEW-Vorstandsmitglied Andreas Keller. mehr

17.10.2008 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Wir brauchen einen bildungspolitischen Kurswechsel statt symbolischer Politik

Bundeskanzlerin Angela Merkel stattet der Leuphana-Universität Lüneburg auf ihrer ersten Bildungsreise einen Kurzbesuch ab. "Studierende und Hochschulbeschäftigte brauchen eine grundsätzliche Verbesserung der Finanzausstattung der Hochschulen, einen Wandel in der Hochschulpolitik und keine symbolischen Gesten", kritisiert Eberhard Brandt, GEW-Vorsitzender in Niedersachsen den Merkel-Besuch. mehr

09.10.2008 Pressemeldung GEW Niedersachsen

Brücken schlagen - Deutsch als Zweitsprache in Regensburg

"Das wichtigste Fundament für die Bildung unserer Kinder - das ist die deutsche Sprache. Sie zu beherrschen ist Voraussetzung für Bildungserfolg und für gesellschaftliche Integration, politische Partizipation und kulturelle Teilhabe", betonte Bernd Sibler heute im Rahmen der Eröffnungsfeier der Ausstellung. Er dankte der Universität Regensburg, insbesondere Prof. Dr. Hochholzer, dem Leiter des Projektes "Brücken schlagen - Deutsch als Zweitsprache in Regensburg", für den Einsatz für die Sprachförderung der Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Lehrerbildung. So werden zukünftige Lehrer nicht erst im Referendariat, sondern bereits in der universitären Phase der Lehrerbildung für eine der Kernaufgaben ihrer späteren Tätigkeit sensibilisiert. Sie können dadurch frühzeitig erste praktische Erfahrungen mit Sprachförderung sammeln. mehr

08.10.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

"Lehrermangel bedroht Deutschlands Zukunft noch stärker als Ingenieur- und Naturwissenschaftlerlücke!"

Als größte Bedrohung auf dem Weg zur modernen Bildungsgesellschaft in Deutschland bezeichnete der Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, den massiven Lehrermangel insbesondere in den alten Bundesländern. Inzwischen könnten fast 20 Prozent des Unterrichts in den Naturwissenschaften und in der Mathematik nicht mehr durch dafür umfassend ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer erteilt werden, sondern es müsse vermehrt Unterricht durch Quereinsteiger ohne ausreichende pädagogische Qualifikationen sowie durch Studenten und fachfremde Lehrkräfte erteilt werden. mehr

04.10.2008 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

© Copyright: CAU, Foto: Markus Hauser

Informatik reguläres Schul- und Studienfach

(PM) Ab dem kommenden Wintersemester kann man an der Kieler Universität Informatik als reguläres Schulfach im Rahmen der Lehramtsausbildung für Gymnasien studieren. Der Abschluss erfolgt im ersten Schritt als Bachelor. Bisher war eine Belegung des Faches für Lehramtsanwärterinnen und -anwärter nur als Zusatzfach möglich gewesen. mehr

02.09.2008 Artikel

"Eigenverantwortliche Schule" ohne Rüstzeug

(md). Bundesweit sollen Schulen in Modellversuchen durch mehr Autonomie für bessere Bildungsqualität sorgen. Doch die Lehrerbildung bietet zu wenig Praxisvorbereitung und die Evaluation zu wenig Transparenz, so Frank Haß, Mitarbeiter am Zentrum für Lehrerbildung und Schulforschung in Leipzig. mehr

19.08.2008 Artikel

Nordrhein-Westfalen sichert mit zweitem jährlichen Einstellungstermin Lehrernachwuchs

Rund 3.000 Absolventen der Lehramtsstudiengänge beginnen am 25. August ihr Referendariat. Bereits zum 1. Februar hatte Nordrhein-Westfalen 4.800 Hochschulabsolventen in den Vorbereitungsdienst aufgenommen. Der 24-monatige Dienst ist der letzte, schulpraktische Teil ihrer Lehramtsausbildung. mehr

13.08.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW) zu SPD-Vorschlägen zur Lehrerausbildung:

"Will die SPD auch aus den Lehramtsstudenten eine ´Generation Praktikum´ machen?", fragt der Landesvorsitzende des Philologenverbandes Baden-Württemberg (PhV BW), Bernd Saur, mit Bezug zu den jüngsten SPD-Vorschlägen zur Lehrerausbildung, dass alle Lehramtsstudenten künftig ein ganzes Jahr lang ein unbezahltes Praktikum an Schulen ableisten sollen. mehr

03.08.2008 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

GEW befürchtet große Löcher bei der Unterrichtsversorgung im neuen Schuljahr

"Mit Ausnahme der Grundschulen wird es zu Beginn des Schuljahres an den allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen in Rheinland-Pfalz zu teilweise erheblichen Engpässen und zu strukturellem Unterrichtsausfall zwischen 3% und 6% kommen", prognostiziert der Vorsitzende der Gewerkschaft und Wissenschaft Rheinland-Pfalz (GEW), Klaus-Peter Hammer. Grund hierfür seien einerseits die steigenden Schülerinnen- und Schülerzahlen in der Sekundarstufe sowie an den berufsbildenden Schulen, darüber hinaus aber ein Personal- und Einstellungsmanagement, das die objektiven Bedingungen im Bereich des Lehrkräftearbeitsmarktes in den vergangenen Jahren nicht ausreichend berücksichtigt habe und nach wie vor nicht hinreichend berücksichtige. mehr

01.08.2008 Pressemeldung GEW Rheinland-Pfalz

"Starke fachliche Studienanteile sind die Basis für erfolgreiche Berufstätigkeit an unseren Gymnasien"

Die große Bedeutung eines soliden fachlichen Fundaments für die Tätigkeit als Lehrkraft an einem Gymnasium hat der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) Max Schmidt unterstrichen. Bei der Staatsexamensfeier von Lehramtsstudenten an der TU München sagte er am Donnerstag: "Bei der Reform des Lehramtsstudiums hat Bayern die großen Fehler anderer Bundesländer vermieden, die fachlichen Studienanteile deutlich abzuschmelzen und das Staatsexamen über Bord zu werfen. Ein anspruchsvolles Fachstudium und die abschließende Qualitätskontrolle durch das Staatsexamen sind wesentliche Garanten für eine erfolgreiche Arbeit als Lehrer an einer weiterführenden Schulart. Auch die COACTIV-Studie belegt: Pädagogische und psychologische Kenntnisse sind zwar unverzichtbar. Doch sie können erst auf der Grundlage von Fachwissen Wirkung entfalten." mehr

31.07.2008 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)