Schulversuch

VBE befürchtet: Finanzminister muss den Schulen künftig einen zusätzlichen Buchhalter stellen

E-Mails und Anrufe verärgerter Lehrer erreichen den Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg nach den jüngsten Äußerungen des Finanzministers Willi Stächele (CDU). Der hat in einem dpa-Gespräch "noch Luft bei der Lehrerarbeitszeit" gesehen und will klären lassen, "wie viel Zeit ein Lehrer tatsächlich zur Unterrichtsvorbereitung benötigt". mehr

14.09.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Mehr Lehrer, mehr Ganztagsschulen, kleinere Klassen und mehr Chancen in der beruflichen Bildung

Der Freistaat stellt Stellen und Mittel für 2245 zusätzliche Lehrkräfte zur Verfügung. An Hauptschulen sind 177 neue Ganztagszüge und an Förderzentren 30 Ganztagszüge im Aufbau. Die Obergrenze der Klassen an weiterführenden Schulen wird abgesenkt und die Berufliche Oberschule als zweiter Weg zum Abitur wird flächendeckend ausgebaut. Heute präsentierte Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider die Neuerungen zum Schuljahr 2008/2009. mehr

12.09.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Klare Positionen der Lehrer- und Elternverbände für Verbesserungen im bestehenden System, für kleinere Klassen, mehr Lehrer und Talentförderung an allen Schularten

"Die überwiegende Mehrheit der bayerischen Lehrkräfte und Eltern spricht sich in sechs Positionen zur bayerischen Schulpolitik ohne Einschränkungen für das hocheffiziente gegliederte Schulwesen in Bayern aus. Aber ebenso nachdrücklich fordern wir sehr viel höhere Bildungsinvestitionen, die zu deutlichen Verbesserungen an den allgemein- wie an den berufsbildenden Schulen führen. Im bestehenden System wollen wir die Unterrichts – und Betreuungsqualität an den bayerischen Schulen durch kleinere Klassen, mehr Lehrkräfte, zusätzliches Betreuungspersonal und den bedarfsgerechten Ausbau des Ganztagesangebots erhöhen. Eine Kernforderung ist die enge Zusammenarbeit von Lehrkräften und Eltern mit einem intensiven Beratungsangebot für Eltern über die schulischen und beruflichen Perspektiven und das Entwicklungspotenzial jedes einzelnen Kindes." Mit dieser kurzen Beschreibung der Positionen von Eltern und Schülern zur Schulpolitik in Bayern im Herbst 2008, die heute an Kultusminister Siegfried Schneider in München übergeben werden, fordern die unterzeichnenden Eltern- und Lehrerverbände die Politiker in Bayern auf, die bayerischen Schüler endlich in Ruhe an den verschiedenen Schularten arbeiten zu lassen und sie nicht für längst überholte und gescheiterte Schulversuche zu missbrauchen. mehr

11.09.2008 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Olbertz: "Senkung der Schulabbrecherquote und optimale Berufsorientierung sind die Herausforderungen des kommenden Schuljahrs"

"Die ehrgeizigen Ziele in der Bildungspolitik, aber auch die demografische Entwicklung und die schwierige Haushaltslage werden das kommende Schuljahr erneut vor große Herausforderungen stellen", betont Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz. Als wichtigstes Ziel benennt er die bestmögliche Förderung der Potenziale eines jeden Kindes und eines jeden Jugendlichen. Dabei spiele eine wichtige Rolle, dass das Kabinett der Verordnung zur Schulentwicklungsplanung bis 2013/14 zustimmte, so dass auch kleinere Schulen im ländlichen und dünnbesiedelten Raum bestehen bleiben und das gegenwärtige Schulnetz auch perspektivisch weitestgehend erhalten bleiben könne, um weite Schulwege zu vermeiden. mehr

22.08.2008 Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Schulversuch mit Wahlfach Chinesisch startet zum Schuljahr 2008/09 an beruflichen Gymnasien

An sieben beruflichen Gymnasien in Baden-Württemberg wird zum Schuljahr 2008/09 ein zweistündiges Wahlfach Chinesisch im Rahmen eines Schulversuchs eingerichtet. Zu den Standorten gehören Bad Saulgau, Bietigheim-Bissingen, Freiburg, Freudenstadt, Tübingen, Überlingen und Wangen. Die Schulen starten in der Eingangsklasse mit zwei Stunden Chinesischunterricht pro Woche. Der Schulversuchslehrplan wurde unter Beteiligung der Schulen am Landesinstitut für Schulentwicklung (LS) entwickelt. Die Kurse des Wahlfachs Chinesisch können für die allgemeine Hochschulreife angerechnet und als mündliches Fach in der Abiturprüfung gewählt werden. mehr

12.08.2008 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Kultusstaatssekretär Bauer-Wabnegg bei der Eröffnung des 8. Junior Mathematical Congress

Am kommenden Montag wird Thüringens Kultusstaatssekretär Prof. Dr. Walter Bauer-Wabnegg (CDU) bei der Eröffnung des 8. Junior Mathematical Congress ein Grußwort sprechen. mehr

01.08.2008 Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

Grünes Licht für selbstständige Schulen in Bayern – MODUS21 im Gesetz verankert

"Loslassen und zulassen" – Ab September 2008 steht "MODUS21 – Schule in Verantwortung" im Bayerischen Erziehungs- und Unterrichtsgesetz. Das heißt im Klartext: MODUS-Schulen dürfen auch jenseits der Schulordnung in eigener Verantwortung Maßnahmen in Unterricht und Erziehung beschließen und durchführen. Die individuelle Förderung jedes einzelnen Schülers, jeder einzelnen Schülerin ist dabei das zentrale Ziel aller Maßnahmen. mehr

28.07.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Schulversuch Kompetenzmessung startet durch

Die Hamburger Bildungsbehörde erweitert den Schulversuch "Moderne Kompetenzmessung und –beschreibung" und verbindet ihn mit der Schulreform. mehr

17.07.2008 Pressemeldung Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (BSFB)

Über 200 Hauptschulabschlüsse an den Förderschulen

Wiederum waren die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen an Förderschulen sehr erfolgreich. Viele Schüler mit Förderbedarf im Bereich Lernen haben den Abschluss der Förderschule Lernen geschafft. Dieser entspricht dem erfolgreichen Besuch der Klassenstufe 8 eines zum Hauptschulabschluss führenden Bildungsganges. mehr

26.06.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

Neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Hauptschulen und Berufsbildenden Schulen

Die Hauptschulen und die Berufsbildenden Schulen der Stadt Hameln erproben vom kommenden Schuljahr an neue Formen der Zusammenarbeit: zur Verbesserung der Ausbildungs- und Berufschancen von Hauptschülerinnen und Hauptschülern. In einem Schulversuch arbeiten die Hauptschulen Klütschule, Südstadt und Pestalozzi-Schule mit den Berufsbildenden Schulen Eugen-Reintjes-Schule und Elisabeth-Selbert-Schule zusammen, indem sie Unterricht mit Praxisanteilen verbinden. Schülerinnen und Schüler des 9. und 10. Schuljahrgangs der Hauptschulen erhalten in dem Schulversuch, der zunächst bis 31. Juli 2012 läuft, an zwei Unterrichtstagen pro Woche an den Berufsbildenden Schulen Unterricht in Fachpraxis und -theorie in ausgewählten Berufsfeldern (Metall-, Fahrzeug- und Elektrotechnik, Ernährung und Hauswirtschaft, Körperpflege sowie Sozialpädagogische Berufe). mehr

26.06.2008 Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium