Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat das Programm für 200 Professorenstellen für Frauen in den nächsten fünf Jahren grundsätzlich begrüßt. "Der Vorstoß ersetzt jedoch keine systematische an Gleichstellung orientierte Personalpolitik an den Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Es muss ein Ruck durch Deutschlands Hochschulen gehen, damit Frauen tatsächlich nach vorne gebracht werden. Wir brauchen einen abgesicherten quotierten Frauenanteil auf jeder Stufe der Karriereleiter an allen Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Auch im Wissenschafts- und Forschungsbetrieb gilt: 'Frau ist mehr wert' - nicht nur am Internationalen Frauentag", sagte Anne Jenter, für Frauenpolitik verantwortliches GEW-Vorstandsmitglied, am Freitag in Frankfurt a.M. Es sei skandalös, dass bis heute nur zehn Prozent der höchsten Besoldungsstufen an Unis mit Frauen besetzt sind, obwohl mittlerweile mehr Frauen als Männer studieren.
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07.03.2008
Pressemeldung
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft