Inzwischen liegen alle Endergebnisse der Wahlen zu den hessischen Studentenparlamenten vor: Nachdem bereits im Wintersemester 2004/2005 an neun Hochschulen des Landes gewählt worden war, stimmten nun auch die Studierenden an der Technischen Universität Darmstadt, der Philipps-Universität Marburg und an der Fachhochschule Frankfurt über die Zusammensetzung ihrer Studentenschaften ab. Der Trend des Wintersemesters wurde dabei klar bestätigt: 42,4 % Wahlbeteiligung in Darmstadt, 38,77 % in Marburg und 32,05 % in Frankfurt. "Damit hat sich nun abermals deutlich gezeigt, wie vernünftig unsere Entscheidung war, im neuen Hochschulgesetz die Mittelvergabe für die Studierendenvertretung an eine Mindestwahlbeteiligung zu knüpfen", sagte der Hessische Minister für Wissenschaft und Kunst, Udo Corts. Er erinnerte daran, dass die durchschnittliche Wahlbeteiligung in den vorausgegangenen Jahren bei lediglich 15 Prozent gelegen habe. "Von einer ernsthaften Legitimation der Studentenschaften konnte kaum die Rede sein", so der Minister, dies sei nun allerdings anders.
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12.08.2005
Pressemeldung
Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst