OECD-Studie

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Das Unternehmen 'Schule' besser kommunizieren

(bikl/ja) Wenn nach dem schlechten Abschneiden des deutschen Bildungssystems in der OECD Studie "Bildung auf einen Blick" wieder pauschal an der Qualität des Unterrichts und der Schulen gezweifelt wird, dann bleiben all die Schulen außen vor, die gute Arbeit leisten. Tu Gutes und sprich darüber - ein Leitsatz aus der Öffentlichkeitsarbeit, der bei den Schulen noch kaum gilt. Aber: Schulen werden zunehmend autonomer und selbständiger in ihren Entscheidungen - und das in allen schulischen Bereichen. Viele Schulen nutzen die Chance: Sie entwickeln ein innovatives Schulprogramm, geben sich ein neues Profil und setzen schuleigene Schwerpunkte in der Organisation und Pädagogik um. Eine solche Entwicklung und Veränderung von Schule bedarf einer geeigneten Kommunikation - nach innen wie außen. Der Lehrer und Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit am größten Berliner Gymnasium, Holger Mittelstädt arbeitete vor dem Eintritt in den Schuldienst in einer PR-Agentur und als freier Journalist. Er hat zahlreiche Bücher und Fachaufsätze zum Thema "Schulische Öffentlichkeitsarbeit" verfasst. In unserem Interview erklärt er, warum PR eine Herausforderung für jede Schule ist. mehr

17.09.2004 Artikel

Der Beton bröckelt - Für eine Schulreform aus einem Guss

Die Reaktionen mancher Bildungspolitiker auf die jährliche OECD-Expertise "Bildung auf einen Blick" wirken derzeit angesichts der negativen Resultate für Deutschland wie das Verhalten von Falschfahrern auf der Autobahn: "Da fahre ich neulich auf der Autobahn und 1000 Geisterfahrer kommen mir entgegen!" ("Bildungspolitiker: Alles Quark" fasste der "Weser Kurier" am 15.09. zusammen.) mehr

16.09.2004 Pressemeldung Grundschulverband e.V.

Viele Köche...

(bikl) mehr

16.09.2004 Artikel

Jürgen Schreier zur OECD-Studie "Bildung auf einen Blick": Saarländische Bildungsoffensive für Kindergärten und Grundschulen erhält Rückenwind

Den durch die neue OECD-Studie hervorgehobenen Handlungsbedarf beim frühen Lernen im Kindergarten und in der Grundschule wertet Kultusminister Jürgen Schreier als eine Bekräftigung der saarländischen Bildungsoffensive im Elementar- und Primarbereich. Gerade dort habe das Saarland nachhaltig investiert. Kritik übte Schreier an der mangelnden Objektivität der Veröffentlichungen Schleichers. Sie stellten vor allem die Punkte in den Vordergrund, die Deutschland schlecht aussehen lassen. mehr

14.09.2004 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

"Rückenwind für den Berliner Weg!"

Berlins Bildungssenator Klaus Böger (SPD) hat die neuerliche Untersuchung des deutschen Schulsystems durch eine OECD-Studie Bildung auf einen Blick als "Rückenwind für den Berliner Weg" bezeichnet. "Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass wir Schule in Berlin genau an den Stellen verbessern, an denen es Not tut. Berlin ist in Deutschland Vorreiter einer modernen Bildungspolitik, die sich den Anforderungen von morgen stellt. Wir haben verstanden, dass gute Bildung bei den Kleinsten beginnt, sozial Benachteiligte erreichen muss, um möglichst vielen einen Abschluss des Sekundarbereichs II, also Abitur oder eine abgeschlossene berufliche Ausbildung, zu ermöglichen." mehr

14.09.2004 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

DPhV zur neuen OECD-Studie:

Nach Ansicht des Deutschen Philologenverbandes zeigt die neue OECD-Veröffentlichung "Bildung auf einen Blick 2004", dass das deutsche Bildungswesen durchaus Fortschritte im internationalen Vergleich zu verzeichnen habe. mehr

14.09.2004 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

GEW fordert unabhängige Bildungsberichterstattung und Qualitätsagentur - Konzertierte Aktion statt föderaler Kleinstaaterei

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat Kultusminister und bildungspolitische Entscheidungsträger aufgefordert, endlich gemeinsam und koordiniert vorzugehen. Bisher hätten die Kultusminister die nach der Schulleistungsstudie PISA notwendigen Reformschritte nicht konsequent genug eingeleitet. Grundlegende strukturelle Veränderungen seien nicht angepackt worden. "Wir brauchen eine unabhängige Bildungsberichterstattung und eine unabhängige Qualitätsagentur. Anstatt des politischen Streits über die richtige Reform muss wissenschaftlicher Sachverstand gesetzt werden", verlangte GEW-Vorsitzende Eva-Maria Stange in einer ersten Reaktion auf die heute in Berlin vorgestellten Ergebnisse der OECD-Studie "Bildung auf einen Blick". "Maßnahmen der Kultusminister wie Bildungsstandards, Ganztagsschulen oder Sprachkurse zeugen von hektischer Betriebsamkeit. Die Umsetzung ist aber beliebig und wird nach politischem Standpunkt ausgelegt. Es fehlt ein gemeinsames Konzept zwischen Bund und Ländern, wo das Bildungssystem in zehn Jahren stehen soll. mehr

14.09.2004 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave hat heute in Kiel zu dem Bericht der OECD "Bildung auf einen Blick" erklärt:

"Der heute vorgelegte Bericht der OECD beruht auf Daten aus dem Jahr 2002. Seitdem hat sich viel getan an unseren Schulen und Universitäten. Wir haben die Umschichtung vom Sekundarbereich in Primarbereich konsequent in Angriff genommen und zum Beispiel mit der Einführung der Verlässlichen Grundschule erhebliche Investitionen im Primarbereich vorgenommen. Wir haben klare Vorstellungen zum Umbau des gegliederten Schulsystems geäußert, um bessere Bildungschancen und Bildungsbeteiligung zu realisieren. Schleswig-Holstein orientiert sich bei seinen Reformanstrengungen konsequent an dem Vorbild der erfolgreichen skandinavischen Länder und setzt damit bundesweit Maßstäbe. mehr

14.09.2004 Pressemeldung Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung

OECD-Veröffentlichung "Bildung auf einen Blick 2004"

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, und der erste Vizepräsident der Kultusministerkonferenz, Minister Steffen Reiche, Brandenburg, haben in Berlin die neueste Ausgabe des OECD-Berichts "Bildung auf einen Blick" ("Education at a Glance") der Presse vorgestellt. In der Veröffentlichung werden anhand einer Vielzahl von Indikatoren die Bildungssysteme der OECD-Staaten sowie einer Reihe von weiteren Staaten dargestellt. Die internationalen Entwicklungen in den Bereichen Bildungsbeteiligung, Bildungsabschlüsse und Bildungsinvestitionen sowie Erwerbstätigkeit und Erwerbseinkommen in Relation zur Bildungsqualifikation werden dabei miteinander verglichen und mit Hilfe zahlreicher Grafiken gekennzeichnet. mehr

14.09.2004 Pressemeldung Sekretariat der Kultusministerkonferenz