"Die Mangelverwaltung an Schulen und der damit verbundene berufliche Dauerstress, zehren an den Kräften vieler Lehrkräfte und Schulleitungen." Diese Feststellung traf der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV), Klaus Wenzel, anlässlich des Weltlehrertages am 5. Oktober. "Die Klassen sind zu groß, Lehrerinnen und Lehrer haben zu wenig Zeit, um auf individuelle Bedürfnisse ihrer Schüler eingehen zu können. Anstatt Kinder zu fördern, herrschen Notenzwang und Auslesdruck. Wir wollen Helfer und Förderer für die Kinder sein und nicht ständig als Aussortieragenten missbraucht werden", erklärte Wenzel. "Dankesbekundungen zum Weltlehrertag helfen uns nicht weiter. Was wir wirklich brauchen, sind deutlich kleinere Klassen, mehr Zeit, weniger Druck und kinderfreundliche Lernbedingungen."
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02.10.2008
Pressemeldung
Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.