Stundentafel

Schulzeitverkürzung in Nordrhein-Westfalen - Erwartungen, Erfahrungen, Erfordernisse

Im dritten Jahr der Schulzeitverkürzung an Gymnasien in Nordrhein-Westfalen stellen sich aufgrund der zwischenzeitlich gewonnenen Erfahrungen eine Reihe von schulorganisatorischen Fragen. Weitere sinnvolle schulpolitische Entscheidungen sind erforderlich, um den pädagogischen Erfordernissen Rechung zu tragen und die notwendige Akzeptanz bei Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrern für die Schulzeitverkürzung zu erhöhen. Die Erfahrungen und Erwartungen im Rahmen der Umsetzung der Schulzeitverkürzung in NRW waren daher Anlass für ein Gespräch, zu dem der Philologen-Verband, die Landeselternschaft der Gymnasien sowie die Rheinische und Westfälisch-Lippische Direktorenvereinigungen bereits vor Wochen den Staatssekretär des Ministeriums für Schule und Weiterbildung und weitere Vertreter des Ministeriums eingeladen hatten. Das Gespräch fand Ende Januar 2008 statt. mehr

09.02.2008 Pressemeldung Philologenverband NRW (PhV NRW)

Philologenverband zur G8-Diskussion: Schluss mit überstürzten Schulreformen ohne Einbeziehung der Betroffenen

Nach Ansicht des DPhV-Bundesvorsitzenden Heinz-Peter Meidinger rächt es sich jetzt bitter, dass sich die verantwortlichen Politiker seinerzeit bei der überstürzten Einführung der gymnasialen Schulzeitverkürzung über alle Bedenken und Ratschläge der Bildungsfachleute, der eigenen Ministerialverwaltungen und der Lehrer- und Elternverbände hinweggesetzt hätten, um den Forderungen aus der Wirtschaft nach jüngeren Hochschulabsolventen entgegenzukommen. mehr

08.02.2008 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

VBE: G8 weiterer großer Feldversuch

"Mit der Schulzeitverkürzung hat die Landesregierung ein weiteres Projekt umgesetzt, das unzureichend geplant und nicht zu Ende gedacht war", kritisiert der Vorsitzende der Lehrergewerkschaft VBE NRW, Udo Beckmann. "Nach den Sprachstandserhebungen, den Kopfnoten und dem Kinderbildungsgesetz ist die Schulzeitverkürzung ein weiterer großer Feldversuch, für den letztendlich die Kinder die Zeche zahlen." mehr

05.02.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

"Thüringen bleibt Bildungsland Nummer 1"

"Thüringen bleibt das Bildungsland Nummer 1", erklärt Thüringens Kultusminister Prof. Dr. Jens Goebel (CDU). Die Spitzenposition des Freistaats im Bildungsbereich, die in den letzten Jahren von verschiedenen Studien immer wieder bestätigt wurde, werde die Landesregierung mit der Weiterentwicklung der Sekundarstufe I weiter ausbauen, so der Minister anlässlich der heutigen Vorstellung des Konzepts zur Reform der Klassenstufen 5 bis 10 im Gymnasium. Die Vorschläge stehen bis Mai 2008 zur öffentlichen Diskussion. Dazu lädt Goebel alle an Bildung Interessierten herzlich ein. Ab dem Schuljahr 2009/2010 sollen die Änderungen dann wirksam werden. mehr

31.01.2008 Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

Bayerisches Kultusministerium nimmt zu umfrage der Sendung "Kontrovers" Stellung

Zu den Ergebnissen der Umfrage der Sendung "Kontrovers" nimmt Bayerns Kultusministerium wie folgt Stellung: mehr

30.01.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

VBE: Fächerverbünde benachteiligen Hauptschüler

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg begrüßt es, dass die FDP-Bildungspolitikerin Birgit Arnold die Benachteiligung der Hauptschüler durch die 2004 erfolgte Zusammenlegung sämtlicher "Neben­fächer" zu Fä­cherverbün­den deutlich macht. Weder am Gymnasi­um noch an der Realschule wurden Musik, Sport und Kunst zu dem "Ein­topf­fach MSG" zusammenge­mixt. Wer einen Wechsel der Schüler nach der Mul­ti­la­teralen Versetzungsordnung (MVO) auch nach der Grundschulempfeh­lung weiterhin ermög­lichen will, darf eine Schulart nicht derart benachteili­gen. mehr

20.01.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

"Gymnasien brauchen stärkere Unterstützung"

Eine stärkere Unterstützung der Gymnasien bei der Umstellung von einem neun- auf einen achtjährigen Bildungsgang hat der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes Max Schmidt angemahnt. "Das ganze Ausmaß der Folgen des Verkürzungsbeschlusses scheint bislang noch nicht allen politisch Verantwortlichen in Bayern wirklich bewusst zu sein", sagte Schmidt am Rande einer Vorstandssitzung seines Verbandes in München. mehr

14.01.2008 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

VBE hält "Paradigmenwechsel" bei der Einrichtung von Ganztagesschulen für notwendig

Bei einem Spitzengespräch zwischen dem Landeselternbeirat und dem Ver­band Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg warb der stell­vertretende VBE-Landeschef Otmar Winzer um Unterstützung für einen "Paradigmenwechsel" bei den Ganztagesschulen. Nicht die "Vereinbarkeit von Familie und Beruf" müsse bei der Einrichtung von Ganztagesschulen die eigentliche politische Triebfeder sein, sondern in erster Linie die da­durch mögliche Verbesserung der Bildungs- und Lebenschancen der Kin­der. Um den Schülern wirklich das Beste bieten zu können, müssten diese Ganztagesschulen ausschließlich in gebundener Form umgesetzt werden. mehr

10.01.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Thüringer Landeselternvertreter befürchten Tod des Faches Chemie in der gymnasialen Oberstufe durch beabsichtigte Reform der Sekundarstufe II

Das Thüringer Kultusministerium (TKM) arbeitet weiter mit Hochdruck an der dringend notwendigen Reform der gymnasialen Oberstufe, insbesondere der Sekundarstufe II (Sek II), die das Kurssystem in den Klassen 11 und 12 umfasst. Diese Reform setzt in erster Linie auf eine Stärkung der Allgemeinbildung. Daneben sind Stärkung der Sprachentwicklung und der naturwissenschaftlichen Bildung Kernpunkte der Reform. Nach ersten Diskussionen hat das TKM nun einen weiteren [Vorschlag zur Stundentafel für die Sek II](http://bildungsklick.de/datei-archiv/50343/thuer_gymnasiale_oberstufe_stand_23.oktober.2007-1.pdf) vorgelegt. mehr

04.01.2008 Pressemeldung Landeselternvertretung Thüringen (LEV)

Doppelter Abiturjahrgang - Schüler, Eltern, Lehrkräfte und Studierende können optimistisch in die Zukunft schauen

"Die niedersächsischen Schülerinnen und Schüler, ihre Eltern, Lehrkräfte und die Studienanfängerinnen und -anfänger haben allen Grund, den Jahreswechsel entspannt zu begehen und optimistisch in die Zukunft zu schauen." Darauf hat der Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann heute (28.12.2007) in Hannover hingewiesen. Insbesondere seien auch die Vorkehrungen für den doppelten Abiturjahrgang 2011 getroffen. mehr

28.12.2007 Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium