PISA (Studie)

Die nächste PISA Runde

(bikl) Für rund 50.000 Schüler in Deutschland wird der Begriff PISA in den nächsten Wochen wieder eine besondere Bedeutung haben. Denn die internationale Vergleichsstudie geht in die nächste Runde. mehr

07.04.2006 Artikel

Neue Ganztagsschulen mit besonderer pädagogischer und sozialer Aufgabenstellung genehmigt

Das Kultusministerium hat insgesamt zehn neue Ganztagsschulen genehmigt. Es handelt sich dabei um Schulen mit besonderer pädagogischer und sozialer Aufgabenstellung. Darunter sind sieben Grundschulen, die im Verbund mit einer Ganztagshauptschule stehen, eine Förderschule, eine Hauptschule sowie eine selbstständige Grundschule. Dies teilte Kultusminister Helmut Rau MdL am Donnerstag (6. April) in Stuttgart mit. mehr

06.04.2006 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Philologenverband fordert Einhaltung des Wahlversprechens

"Der amtierende baden-württembergische Kultusminister gibt die Verantwortung seines Ministeriums für die Lehrerbildung ab, indem er das Staatsexamen streicht. Ausgerechnet in einer Zeit, in der nach PISA Schulen, Schulleistungen und Lehrerbildung stärker kontrolliert, standardisiert und verbessert werden sollen, verzichtet er ohne Not auf das Staatsexamen; worin liegt der Sinn?", fragt die stellvertretende Landesvorsitzende des Philologenverbandes Baden-Württemberg (PhV BW), Dr. Susanne Lin-Klitzing, und mahnt: "Der Kultusminister riskiert seine bildungspolitische Akzeptanz!" Die bisherige Analyse des Bologna-Prozesses, der nicht für die Lehrerbildung gedacht war, offenbare einen Flickenteppich unterschiedlicher Lehrerbildungsmodelle, die eine Vergleichbarkeit zwischen den Ländern senken werde. mehr

05.04.2006 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

Was Eltern zur Erziehung brauchen

Unter dem Titel "Helfen 'Super Nanny' und Co.? Ratlose Eltern - Herausforderung für die Elternbildung" hat das Deutsche Jugendinstitut soeben Studienergebnisse über die Erziehung in Familien und zur Modernisierung der Eltern- und Familienbildung veröffentlicht. mehr

05.04.2006 Pressemeldung Deutsches Jugendinstitut - DJI

´Integration´ bleibt Fremdwort für Unionspolitiker

Einige Hauptschüler der Berliner Rütli-Schule haben es geschafft, dass namhafte Unionspolitiker – allen voran Bayerns Ministerpräsident Stoiber – ihr wahres Gesicht in Sachen Integration zeigen. Ihr Credo lautet: "Wer sich nicht integriert, wird ausgewiesen." Damit beweisen maßgebliche Politiker von CDU und CSU, dass sie unter Integration vor allem Assimilation, die hundertprozentige Anpassung an die "deutsche Leitkultur", verstehen. Integration ist aber ein Prozess auf Gegenseitigkeit und keine Einbahnstraße. mehr

04.04.2006 Pressemeldung GEW Bayern

Hauptsache, wir haben darüber geredet

"Die Vorschläge zum Umgang mit den vom Lehrerkollegium der Berliner Rütli-Schule formulierten Problemen werden von Politikerinnen und Politikern in der üblichen ritualisierten Weise vorgetragen, indem sie sich gegenseitig die Schuld an der Misere in die Schuhe schieben und altbekannte vermeintliche Patentrezepte wiederholen", erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE NRW). " Das signalisiert eher Hilflosigkeit als die Bereitschaft, die Probleme wirklich anzupacken. So wird das Thema einmal hoch gekocht, um es dann wieder in der Versenkung verschwinden zu lassen." mehr

03.04.2006 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Das deutsche Halbtagsmodell - Ein Sonderweg in Europa?

(bikl/idw) Ganztägige Betreuung und Bildung in Grund- und Vorschulen sind in fast allen europäischen Wohlfahrtsstaaten der Normalfall. Im Vergleich zu Ländern wie Dänemark, Frankreich und Schweden ist in der Bundesrepublik das ganztägige Angebot für Vor- und Grundschulkinder außerordentlich gering. Nicht mehr als 5 Prozent aller Kinder im Grundschulalter besuchen derzeit eine Ganztagsschule und nur weitere 5 Prozent haben einen Hortplatz. Damit stellt sich das Problem der Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Bundesrepublik in besonderem Maße. mehr

28.03.2006 Artikel

Keine Zweiklassen-Ausbildung für Lehrer/innen!

Berlin hat als eines der ersten Bundesländer Ende 2004 die Lehrer/innenbildung auf die gestuften Studiengänge mit Bachelor- und Masterabschluss umgestellt. Erklärtes Ziel ist es, die Qualität der Ausbildung der künftigen Lehrerinnen und Lehrer zu erhöhen. Das Land Berlin ist allerdings dabei, dieses Ziel zu verfehlen. Nach den Planungen des Senats soll – im Unterschied zu den Studienräten – die Ausbildungsdauer bei allen anderen Lehrerinnen und Lehrern insgesamt 1 ½ Jahre weniger betragen. An den dreijährigen Bachelorstudiengang soll sich ein lediglich einjähriger Masterstudiengang anschließen. Darüber hinaus soll auch das Referendariat um ein Jahr verkürzt werden. Nur für die Ausbildung der Studienrätinnen und Studienräte, die in der Oberstufe unterrichten, ist bislang eine zweijährige Masterphase und ein zweijähriges Referendariat vorgesehen. mehr

28.03.2006 Pressemeldung GEW Berlin

GEW: "Blick über den Tellerrand tut deutschem Schulsystem gut"

"Der Blick über den Tellerrand ins Ausland tut dem deutschen Schulsystem gut. Das schlechte Abschneiden der Schüler bei internationalen Leistungstests und die hohe Abhängigkeit des Schulerfolgs der Kinder von der sozialen Herkunft der Eltern werden zunehmend auch von der Wirtschaft und in anderen Ländern mit Sorge betrachtet", sagte Marianne Demmer, stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), zur Eröffnung der Veranstaltung "Schulen in Deutschland – Schulen mit Zukunft?" am Freitag in Frankfurt a.M. mehr

24.03.2006 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Bildungssystem des Landes nimmt aus Sicht der Wirtschaft Spitzenplatz in Deutschland ein

"Bildung der jungen Generation in Schule und Hochschule als zentrale Zukunftsaufgabe der Politik ist bei den CDU-geführten Ländern am besten aufgehoben. Die neuen Zahlen des Instituts der Deutschen Wirtschaft belegen dies und bestätigen damit aus Sicht der Wirtschaft, was schon früher etwa durch Schulvergleiche oder Hochschulrankings deutlich wurde." mehr

22.03.2006 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg