PISA (Studie)

Flath zur Pisa-Studie: Der Patient ist auf dem Weg der Besserung

Zufrieden äußert sich Sachsens Kultusminister Steffen Flath zur Veröffentlichung der PISA-Studie. Die Ergebnisse würden die Reformfähigkeit des deutschen Bildungssystems belegen. " Wir ernten die ersten Früchte unserer Anstrengungen", sagte Flath. Die gute Arbeit der Lehrer sei für das Ergebnis entscheidend. Allerdings gebe es keinen Anlass zum selbstgefälligen Jubel. Das Abschneiden müsste Ansporn für weitere Anstrengungen sein. "Die erste PISA-Studie hat den Bildungsstandort Deutschland auf das Krankenbett geworfen. Der Patient ist nun auf dem Weg der Besserung aber noch nicht kerngesund", so Flath. mehr

04.12.2007 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Kultus

Erfolge achten, aber die Verlierer nicht vergessen

Deutschland ist im PISA-Vergleich vorangekommen. Die "Leistungsbilanz" von Pisa 2006 zeigt leichte Verbesserungen in der Lesekompetenz und in der mathematischen Kompetenz deutscher Schüler. In beiden Fächern sind wir aber nur knapp über OECD Durchschnitt und noch nicht an der Spitze. Besser sieht es in den Naturwissenschaften aus. "Das ist erfreulich, vor allem für das Image der Schule und Ergebnis der engagierten Arbeit der Lehrer und Erzieher. Gründe für euphorische Feiern finden wir aber nicht, vor allem, wenn die vorhandenen Mängel ignoriert weiterhin ignoriert werden. Das ist nun mal der erneut bestätigte und besonders in Deutschland ausgeprägte negative Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungsabschluss", erklärte dazu der Thüringer GEW-Vorsitzende Jürgen Röhreich. mehr

04.12.2007 Pressemeldung GEW Thüringen

Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider: Deutschland hat sich bei PISA 2006 verbessert

Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider ist mit den zum Teil deutlich verbesserten Leistungen der deutschen Schülerinnen und Schüler bei der PISA-Studie 2006 zufrieden. "Gerade das gute Abschneiden unserer Schülerinnen und Schüler in den Naturwissenschaften stimmt für die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Deutschland zuversichtlich." Kultusminister Schneider verweist dabei beispielsweise auf die Einführung des Faches Natur und Technik am achtjährigen Gymnasium; an der Hauptschule in Bayern spielen, so der Minister, die Naturwissenschaften und der Praxisbezug traditionell eine wichtige Rolle. mehr

04.12.2007 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

PISA-Studie 2006: Positiver Trend setzt sich fort - Eingeschlagenen Weg konsequent fortsetzen

Am heutigen Dienstag wurden in Berlin die Ergebnisse der PISA-Studie 2006 vorgestellt. Dabei verbesserte sich Deutschland im Schwerpunkt der Studie, den Naturwissenschaften, deutlich und liegt nun über dem OECD-Schnitt. In Deutsch und Mathematik kam es nur zu einer leichten Verbesserung. mehr

04.12.2007 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

PISA 2006 bietet vor allem eines - viel Raum für Interpretationen

PISA ist wie keine andere Studie in das Bewusstsein der Öffentlichkeit getreten. Die Schieflage des Bildungssystems wurde unter Lehrern, Eltern, Schülern, Politkern, Wissenschaftlern diskutiert – manchmal sogar miteinander. Wie bei allen Studien und Untersuchungen wird auch PISA unterschiedlich interpretiert und für die eigenen Zwecke genutzt. Für die einen ist es der Beleg zur Einführung einer Gemeinschaftsschule, für die anderen ist es der Beleg für die Reformierbarkeit des mehrgliedrigen Bildungssystems. Die Lösung der Bildungsmisere wird in gebundenen Ganztagsschulen, in frühkindlichen Bildungsoffensiven, in einer Reform der Lehrer- und Erzieherausbildung gesucht. Nach McKinsey werden die Schulen nur besser, wenn die Lehrer besser werden. Und wem die Ergebnisse von PISA gar nicht ins Konzept passen, der findet schnell Argumente gegen das gesamte Verfahren. Dann wird die Teilnahmequote der einzelnen Länder kritisiert, der Ausschluss respektive die Teilnahme von Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf oder die Teilnahmeprämien einzelner Schüler. mehr

04.12.2007 Pressemeldung Landeselternausschuss Berlin (LEA Berlin)

Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW): "Wir freuen uns über die insgesamt besseren Pisa-Ergebnisse!"

"Wir freuen uns über die insgesamt guten Pisa-Ergebnisse deutscher Schüler in den Naturwissenschaften und über die Feststellung des deutschen Pisa-Koordinators Manfred Prenzel, dass die Befunde eine ´Lockerung des Zusammenhangs zwischen sozialer Herkunft und Kompetenz´ zeigen. Wenn auch die im Lesen und in Mathematik mit einem leicht positiven Trend insgesamt stabil gebliebenen Ergebnisse noch keinen Anlass zum Jubeln bieten, so lässt doch das erfreulich gute Abschneiden der Grundschüler bei der Iglu-Lesekompetenz-Studie in den nächsten Jahren auf bessere Ergebnisse der dann 15-jährigen Schüler beim Pisa-Test im Lesen hoffen", so der Landesvorsitzende Karl-Heinz Wurster zu den nun offiziell bekannt gegebenen Pisa-Ergebnissen 2006. mehr

04.12.2007 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

Deutschland kann noch mehr als Platz 13!

Auch wenn es dem deutschen PISA-Koordinator Schleicher nicht passt, PISA 2006 zeigt, dass man in Deutschland dazugelernt hat. Der deutliche bessere Platz, den unsere Schüler nun im Bereich Naturwissenschaften belegen, beweist, dass unser gegliedertes Schulsystem durchaus entwicklungsfähig ist. mehr

04.12.2007 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Bildungssenatorin Alexandra Dinges-Dierig zu den Ergebnissen von PISA 2006 in Deutschland: "Ein guter Schritt voran".

In Berlin wurden heute die Ergebnisse von PISA 2006 vorgestellt. Die Internationale Studie untersucht die Leistungen von fünfzehnjährigen Schülerinnen und Schülern in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Lesen. Insbesondere in den Naturwissenschaften, aber auch in den anderen Kompetenzbereichen, haben sich die deutschen Schülerinnen und Schüler gegenüber PISA 2003 verbessert. mehr

04.12.2007 Pressemeldung Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (BSFB)

PISA 2006: Deutschland erst am Anfang von Verbesserungen

Als "richtig und wichtig" würdigt der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger Deutschlands Teilnahme an PISA. Eckinger kritisiert Gedankenspiele, aus PISA nach 2009 aussteigen zu wollen. mehr

04.12.2007 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

PISA 2006 – Deutschland hat sich in allen Bereichen verbessert

Die Ergebnisse der Schulstudie PISA 2006 liegen nun vor. Dazu erklärt Thüringens Kultusminister Prof. Dr. Jens Goebel (CDU): mehr

04.12.2007 Pressemeldung Thüringer Kultusministerium