Schüler:innenzahlen

Bundesministerin Schavan eröffnet Didacta 2008

Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, eröffnete am 19. Februar die didacta 2008 in Stuttgart. Dabei lobte sie die Neue Messe Stuttgart als wunderbaren Ort, der ermutigende Impulse für Schule, Bildung und lebenslanges Lernen gebe. Die Bildungsmesse biete eine Woche lang ungewöhnlich großen Ideenreichtum, zeige neue Entwicklungen und unterstütze Lehrer. "Vor jeder Reform stehen die Fragen: Welche Atmosphäre herrscht in einer Gesellschaft, was sind die inneren Kräfte? Alle Antworten prägen mehr als jede Reform", sagte die Ministerin. Sie beklagte, dass die gegenwärtige Atmosphäre den Schulen nicht gut tue und suggeriere, dass alles schlechter geworden sei. Aber das Gegenteil sei der Fall, so Schavan: "Schulen leisten heute deutlich mehr, bekommen aber immer mehr schwierige Aufgaben aus der Gesellschaft übertragen. Wir haben eine Vertrauenskrise und keine Qualitätskrise". mehr

19.02.2008 Pressemeldung didacta - die Bildungsmesse

Mehr Gerechtigkeit und Transparenz – aber keine Qualitätsverbesserung

Die von Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner vorgestellten Veränderungen mögen teilweise mehr Gerechtigkeit und Transparenz erzielen, keinesfalls sind damit jedoch maßgebliche Qualitätsverbesserungen in der Arbeit der Berliner Schulen möglich. Qualität wird weder durch Umverteilung noch durch Rücknahme von Reformen erzeugt. mehr

16.02.2008 Pressemeldung Landeselternausschuss Berlin (LEA Berlin)

Zunahme bei Privatschulen ist Folge schlechter Bildungspolitik

Die Bildungsgewerkschaft GEW nennt die weitere Zunahme der Schülerzahlen an privaten Schulen ein "Alarmsignal" für die Bildungspolitik der Landesregierung. "Wenn bald jedes zehnte Kind in Baden-Württemberg eine private Schule besucht, ist das eine Reaktion der Eltern auf zu große Klassen, zuviel Unterrichtsausfall und die Blockade grundlegender Reformen durch die CDU/FDP-Landesregierung. Private Schulen sind zum Beispiel oft besser in der individuellen Förderung und bieten mehr Ganztagsunterricht. Die Landesregierung darf dieser Entwicklung nicht tatenlos zusehen, sondern muss die öffentlichen Schulen besser ausstatten", sagte am Freitag (15.02.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

15.02.2008 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Zahl der Schüler an privaten allgemeinbildenden Schulen steigt um knapp 3 Prozent

Die Zahl der Schüler, die eine allgemeinbildende Schule in freier Trägerschaft1) in Baden-Württemberg besuchen, ist im laufenden Schuljahr 2007/08 auf rund 93 800 angestiegen. Dies sind nahezu 2 600 Schüler oder 2,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Nach den vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Landesamtes haben die Schülerzahlen an fast allen privaten Schularten zugenommen. mehr

15.02.2008 Pressemeldung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Für längeres gemeinsames Lernen

Der VBE hat bereits vor drei Jahren mit dem Konzept der Allgemeinen Sekundarschule/Gemeinschaftsschule die Debatte über neue Schulstrukturen angestoßen. Dieses Konzept wird von auch von CDU-geführten Kommunen stark nachgefragt. Das zeigt uns, dass der Wunsch nach Veränderungen auf kommunaler Ebene vorhanden ist. In den Kommunen gibt es inzwischen etliche Initiativen für längeres gemeinsames Lernen und Forderungen nach mehr Flexibilität in Schulstrukturfragen. mehr

14.02.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Wo ein (Eltern)Wille ist, ist oft kein Weg

"Die hohe Zahl der Ablehnungen von Kindern an Gesamtschulen drückt einen wachsenden Elternwillen aus, der die Landesregierung mehr als nachdenklich stimmen müsste." mehr

08.02.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Nachfrage nach Gesamtschulplätzen ungebrochen

Die Gesamtschulen in NRW müssen auch in diesem Jahr wieder über 15 000 Kinder ablehnen. Ungefähr 25 Prozent aller Viertklässler werden an einer Gesamtschule angemeldet. Fast 9 Prozent der Viertklässler können nicht aufgenommen werden. mehr

08.02.2008 Pressemeldung Landeselternrat der Gesamtschulen NW e.V. (LER)

Ahnen: Gut geplantes Lehramtsstudium schafft gute Einstellungschancen

Welches Lehramtsstudium und welche Fächerkombination nach derzeitigem Stand besonders gefragt ist und damit gute Einstellungschancen als Lehrerin oder Lehrer in Rheinland-Pfalz eröffnet, das zeigt die aktuelle Broschüre "Lehramtsstudium 2008" des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur. "Wer sich nach gründlicher Prüfung der eigenen Fähigkeiten und Interessen für ein Lehramtsstudium entscheidet und dieses dann auch überlegt plant, hat gute Berufsperspektiven. Das gilt trotz insgesamt zurückgehender Schülerzahlen auch in Zukunft, weil das Land seine kontinuierliche Einstellungspolitik weiter fortsetzen will, und weil die Zahl der Pensionierungen im Schuldienst bis ins kommende Jahrzehnt auf hohem Niveau bleibt", unterstrich Bildungs- und Wissenschaftsministerin Doris Ahnen. mehr

08.02.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Olbertz: Handlungskonzept wird bereits erarbeitet

Zu der heute verbreiteten Meldung, die Schülerzahlen an Förderschulen seien angestiegen und vielen Schülerinnen und Schülern bliebe dadurch ein Regelabschluss verwehrt, erklärt Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz: mehr

07.02.2008 Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Schulbaukongress in Kiel: Räumliche Gestaltung entscheidend für erfolgreiches Lernen

Nicht nur der Unterricht, auch die räumliche Gestaltung der Schulen ist entscheidend für den Lernerfolg und den sozialen Zusammenhalt von Schülerinnen und Schülern. Wie ein anregendes und gesundes Bildungsumfeld geschaffen und finanziert werden kann, das eigenständiges und gemeinschaftliches Lernen und Leben in der Schule gleichermaßen ermöglicht, darüber haben heute mehr als 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Schulbaukongresses "Schule - Ort des Lebens und Lernens" in Kiel diskutiert. Zu der Veranstaltung hatten das Bildungsministerium, das Finanzministerium und die Investitionsbank Schleswig-Holstein eingeladen. mehr

07.02.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein